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Spannender Krimi für Leute mit dem Blick fürs Detail
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Rezension bezieht sich auf: In a Dry Season: An Inspector Banks Mystery (Taschenbuch) Peter Robinsons "In a dry Season" ist mehr als nur ein gewöhnlicher Krimi. Mit einem unglaublichen Auge für Details schildert er die Aufklärung eines Mordfalles in den 90er Jahren, der aber schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg begangen wurde. Aufgrund eines sehr trockenen Sommers, wird eine lange Zeit unter Wasser verborgenen Stadt freigelegt. In den Ruinen dieser Stadt findet ein Junge die Überreste eines menschlichen Skeletts. Ein etwas unbequemer Detective wird mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Von dem Punkt ausgehend, dass es scheinbar unmöglich ist, das Opfer zu identifizieren, welches in einem Ort lebte, der seit langer Zeit von den Landkarten verschwunden ist, und dessen frühere Bewohner wahrscheinlich in der ganzen Welt nur nicht in der Nähe zu finden sind, spinnt Peter Robinson langsam ein Netz von Verdächtigen, das sich um eine bestimmte Person zu schließen scheint. Von der Haupthandlung ausgehen, spalten sich immer wieder neue Handlungszweige ab, die sich zum Teil in sehr unterschiedliche Richtungen entwickeln. Trotzdem gelingt es Peter Robinson, dieses Puzzle am Ende wieder mühelos zusammen zu setzten und dem ganzen einen logischen Sinn zu geben. Durch zahlreiche Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nähert sich der Leser scheinbar immer mehr der Lösung des Rätsels, wer den nun der wahre Mörder ist beziehungsweise war und ob dieser überhaupt noch lebt. Doch am Ende sind die Dinge leider nicht so, wie sie zu sein scheinen, und es kommt zur Aufklärung eines Mordfalles, der in den frühen Nachkriegsjahren begangen worden ist und eine mörderischen Kette nach sich zog, die wahrscheinlich nie hätte unterbrochen werden können, hätte es nicht diesen schicksalhaften trockenen Sommer gegeben.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 28. Mai 2001 |